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Westfälische Kirche bekommt neue Theologische Vizepräsidentin

Von Hans-Martin Julius
Porträt von Susanne Falcke (Foto: Ev. Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken)

In das zweithöchste Amt der Landeskirche wählte die Landessynode am Dienstag die Theologin Susanne Falcke.

Porträt von Susanne Falcke (Foto: Ev. Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken)
Susanne Falcke
(Foto: Ev. Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken)

Die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken setzte sich bei der Wahl im Betheler Tagungszentrum Assapheum gegen ihren Mitbewerber, den Gladbeck/Bottrop/Dorstener Superintendenten Steffen Riesenberg durch. Falcke erhielt 78 der abgegebenen Stimmen. Ihr Gegenkandidat Riesenberg kam auf 61 Stimmen. Zwei Synodale enthielten sich bei der Abstimmung.

Susanne Falcke bedankte sich für das Vertrauen, dass die Synode, das oberste Entscheidungsgremium der westfälischen Landeskirche, in sie gesetzt habe. Sie wolle ihr künftiges Amt, in dem sie die Präses als Leitende Geistliche der EKvW vertritt, mit pragmatischem Blick ausführen. Sie könne gut Strukturen entwickeln, habe einen klaren Blick und arbeite gerne gemeinsam mit anderen an Themen der Zukunft, hatte Falcke im Vorfeld ihrer Wahl über sich gesagt.

Susanne Falcke steht seit Anfang 2022 als Superintendentin an der Spitze des Ev. Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken. Zuvor war sie mehrere Jahre lang Pfarrerin in Dülmen und seit 2020 darüber hinaus als Assessorin – stellvertretende Superintendentin – im Kirchenkreis tätig. Ihr Studium der Evangelischen Theologie absolvierte die 51-jährige Pfarrerin in Münster und Berlin. Dort, an der Kapelle der Versöhnung an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, verbrachte sie auch die Zeit ihres Vikariats, bis sie 2008 in ihre westfälische Heimat zurückkehrte.

Die künftige Theologische Vizepräsidentin wird ihr Amt voraussichtlich im Frühjahr des kommenden Jahres aufnehmen. Dann tritt sie die Nachfolge des bisherigen Vizepräsidenten Ulf Schlüter an, der nach Ablauf seiner Amtszeit von acht Jahren nicht erneut zur Wahl angetreten war. Susanne Falcke ist verheiratet und Mutter von zwei Töchtern und einem Sohn.

(Pressemitteilung der EKvW vom 25.11.2025)