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Endlich Stabilität für Kitas in NRW?

Von Hans-Martin Julius
AREND-Angelika-HOLTZ-Julia-STICH-Kirsten-GOHRKE-HANSEN-Eva

MdL Kirsten Stich zu Besuch bei Superintendentin und Kita-Verbundleitung

MdL Kirsten Stich (3. von links) war der Einladung von Superintendentin Julia Holtz (2. v.l.) und der Geschäftsführerin des Kita-Verbunds Hattingen-Witten Angelika Arend gefolgt. Eva Gohrke-Hansen steuerte als Kita-Leitung wichtigen Input aus der täglichen Kita-Praxis bei. (Foto: hmj)

– Seit Jahren reißt der Unmut über das sogenannten Kinderbildungsgesetz „KiBiz“ bei Eltern und Trägern nicht ab. Eine bereits auf dem Weg durch die parlamentarischen Instanzen befindliche Reform weist aus der Sicht von Kirchen und Wohlfahrtsverbänden nach wie vor erhebliche Schwächen auf. Julia Holtz, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises, Angelika Arend, Geschäftsführerin des Kindergartenverbundes im Kirchenkreis Hattingen-Witten und Eva Gohrke-Hansen, Leiterin der Kita „Kleine Freunde“ in Bommern wollten darüber mit der Politik ins Gespräch kommen. Ihrer Einladung folgte nun Kirsten Stich, die für die SPD und die Städte Hattingen, Sprockhövel, Schwelm und Wetter im Düsseldorfer Landtag sitzt.

In dem rund einstündigen Austausch konnten Holtz, Arend und Gohrke-Hansen der Landtagsabgeordneten anhand von Beispielen aus der Praxis vermitteln, mit welchen Schwierigkeiten junge Familien aufgrund der Schwächen des aktuellen KiBiz zu kämpfen haben. Diese Probleme wirken sich vor Ort auch direkt auf das Wohlergehen der Kinder und der Kita-Mitarbeitenden aus.

Stich, die mit ihrer Partei im Düsseldorfer Parlament in der Opposition ist, hat als Abgeordnete auch im laufenden Gesetzgebungsverfahren noch die Möglichkeit, über Änderungsanträge in den Prozess einzugreifen. Superintendentin Holtz freute sich auch über das Zustandekommen des Treffens: „Wir hatten ein gutes Gespräch und es war auch eine sehr direkte Demokratieerfahrung für uns. Das Büro von Kirsten Stich hatte sich kurzfristig auf die Einladung hin gemeldet und ein Kommen zugesagt.“ Die Landtagsabgeordnete versicherte dem Kirchenkreis, dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun werde, um auf eine Verbesserung des Gesetzentwurfs hinzuarbeiten.