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„Kommt! Bringt eure Last.“

Von Hans-Martin Julius
webseite_pressebilder_2026_gottesdienst_copyright_WDPIC © World Day of Prayer International Committee, Inc.

Der Weltgebetstag der Frauen wird in diesem Jahr zentral in der evangelischen Kirche in Bredenscheid gefeiert. Partnerland ist Nigeria.

Am Freitag (6. März) starten die Feierlichkeiten zum Weltgebetstag um 16 Uhr mit einer inhaltlichen und kulinarischen Einstimmung. Der ökumenische Gottesdienst startet um 17:15 Uhr in der Wichernkirche, Johannessegener Straße 35. Pastor Dominic aus der katholischen Gemeinde St. Januarius wird dabei aus erster Hand etwas über „sein“ Land erzählen.

Bildmotiv zum Weltgebetstag von Gift Amarachi Ottah und Banner "Weltgebetstag 6. März 2026, Nigeria - Kommt! Bringt eure Last"

„Kommt! Bringt eure Last“. Das Motto der Weltgebetstags-Liturgie 2026 erinnert an die Einladung Jesu im Matthäusevangelium. Das Bildmotiv dazu hat die nigerianische Künstlerin Gift Amarachi Ottah geschaffen. Auf dem Bild sind drei Frauen der größten Ethnien Igbo, Haussa und Yoruba zu sehen. Im Hintergrund tragen Frauen Lasten auf dem Kopf, wie es in Nigeria üblich ist. Aber es gibt für die nigerianischen Frauen auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt, auf die der Weltgebetstag aufmerksam macht.

Solidarität und Hoffnung. Trotz der großen Herausforderungen bewahren viele Menschen ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in Gott. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter und Witwen, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen. Der Weltgebetstag am 6. März 2026 ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung.

Über 100 Projekte weltweit. Die Grundlage des Weltgebetstags lautet „informiert beten – betend handeln“. Deshalb fördert der deutsche Weltgebetstag zurzeit über 100 Projekte in Afrika, Lateinamerika, Europa und im Nahen Osten, um die Lebenssituation und Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen zu verbessern. Die Partnerorganisation CCEPI in Nordnigeria beispielsweise hilft Mädchen und Frauen beim Start in ein neues Leben nach Gewalt und Missbrauch. Sie erhalten medizinische Hilfe, juristischen Beistand, Traumabehandlung sowie Qualifizierungsmaßnahmen, damit sie eine eigene Existenz aufbauen können. Diese Projekte und die Arbeit des deutschen Komitees finanzieren sich durch Spenden und die Kollekten der Weltgebetstags-Gottesdienste.

Hintergrundinformation:

Der Weltgebetstag ist die größte ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen weltweit. Die deutsche Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Stein bei Nürnberg. Der Gottesdienst zum Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet und am ersten Freitag im März in mehr als 150 Ländern gefeiert. Er versteht sich als Gebetskette rund um die Welt. Allein in Deutschland nehmen jährlich rund 800.000 Menschen teil, weltweit sind es mehrere Millionen. Teilnehmende kommen aus römisch-katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Gemeinden wie Mennoniten, Herrnhuter Brüdergemeine, Baptisten und Methodisten, oder sie gehören zur alt-katholischen, der orthodoxen Kirche und der Heilsarmee. Die Idee eines Frauen-Gebetstags nahm bereits 1887 in den USA und Kanada ihren Anfang. Der erste internationale Gebetstag wurde 1927 gefeiert.

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(Das Foto auf der Startseite zeigt einen Gottesdienst in Nigeria und wurde vom WDPIC © World Day of Prayer International Committee, Inc. zur Verfügung gestellt.)