Pfarrer Hartmut Kunze verstorben
Nach langer Krankheit ist der frühere Pfarrer des Wittener Gemeindebezirks auf der Krone am 25. Januar im Alter von 81 Jahren verstorben.

Als Kind einer Kriegswitwe ist er auf der Oberkrone groß geworden und zum Studium der evangelischen Theologie nach Bethel und Göttingen gegangen. Dort hat Hartmut Kunze noch ein Studium der Pädagogik angeschlossen. Auf das Vikariat in Sprockhövel folgte ein Referendariat als Lehramts-Anwärter in Siegen, bis er 1978 als Pfarrer in die neu gegründete Christuskirchengemeinde Witten kam.
27 Jahre lang hat er den Gemeindebezirk auf der Krone betreut, wobei sein Schwerpunkt auf der Kinder- und Jugendarbeit lag. Zusammen mit seiner gesamten Familie hat er zahllose Jugend-Freizeiten in ganz Europa geleitet und sich für innovative Formen im Kindergottesdienst stark gemacht. Er hatte ein großes Herz für Kinder und Jugendliche und setzte sich dafür ein, deren Bedürfnisse in allen Bereichen der Gemeindearbeit zu berücksichtigen. Auch der Verein Waisenheimat war ihm ein Anliegen. Darüber hinaus war Pfarrer Kunze lange im Gesamtverband der ev. Kirchengemeinden in Witten aktiv, etliche Jahre davon als Vorsitzender.
Für viele Menschen, die Hartmut Kunze über Jahrzehnte begleitet hat, war das Gemeindezentrum auf der Oberkrone ein geistliches Zuhause und eine zweite Heimat geworden. Die Entwidmung seiner Auferstehungskirche im Dezember 2007 war für ihn ein schmerzhafter Einschnitt, den er nie ganz verwunden hat.
Hartmut Kunze hinterlässt eine Frau, vier erwachsene Kinder und vier Enkelkinder.
Superintendentin Julia Holtz: „Wir danken Gott für alles, was er uns mit Hartmut Kunze geschenkt hat. Unsere Gedanken und Gebete sind jetzt bei seiner Familie und bei allen, die ihm nahestanden.“
Die Trauerfeier findet am Dienstag, dem 3. Februar 2026 um 10.30 Uhr auf dem evangelischen Friedhof Pferdebachstraße statt.